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U.S. M2 .50 caliber Headspace and Timing Gauge

Cal.50-Timer-00001

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US Militär

Spezielles Einstellwerkzeug für Feuergeschwindigkeit für Cal. 50 MG

Zum Einstellen der Feuer Geschwindigkeit für Cal.50 M2 Maschinengewehr

Made in USA 

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49,90 € inkl. MwSt.

Technische Daten

Weight100g
MaterialStainless Steel

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Das Browning M2 ist ein in den Vereinigten Staaten entwickeltes schweres Maschinengewehr. Es wird in verschiedenen Ausführungen von vielen Streitkräften der Welt eingesetzt. Die neuesten Versionen des M2 sind das M2 HQCB und M3M. Beim österreichischen Bundesheer ist es als überschweres Maschinengewehr (üsMG) klassifiziert, in der Bundeswehr trägt es die Bezeichnung MG50-1. Im Sprachgebrauch der US Army hat sich die Bezeichnung „Ma Deuce“ (M2 → Ma = M, Deuce = 2) oder „the fifty“ („das Fünfziger“)[1] etabliert.

Das M2 ist ein Rückstoßlader mit kurzer Laufbewegung und starr verriegeltem Verschluss. Der Verschluss verriegelt mittels eines vertikal verschiebbaren Verriegelungsstückes mit der Laufverlängerung. Ein Schleuderhebel überträgt die Rückwärtsbewegung des Laufs auf den Verschluss und wirkt somit als Rückstoßverstärker. Ein Puffer mit Friktionsringen (später zusätzlich ein Öldämpfer) am hinteren Gehäuseende mindert den Aufprall des Verschlusses. Ein zusätzlicher hydraulischer Puffer an der Laufverlängerung dämpft die Rücklaufbewegung des Verschlusses. Dieser Puffer ist verstellbar, wodurch die Kadenz geregelt werden kann. Die zugeführte Patrone wird bereits gezündet, wenn Lauf und Verschluss bereits verriegelt, aber noch in der Vorwärtsbewegung sind. Der Bewegungsimpuls wirkt so dem Rückstoßimpuls entgegen. Durch die Puffer, das Abfeuern in der Vorwärtsbewegung und die geringe Kadenz ist es möglich, das M2 trotz der leistungsstarken Munition von einem einfachen Dreibein abzufeuern. Technisch ist das M2 aber in der Lage, eine deutlich höhere Kadenz zu erzielen. Dies wurde beim M3-Flugzeugmaschinengewehr umgesetzt. Die Munitionszufuhr erfolgt durch Gewebe- oder Metallglieder-Zerfall-Gurte, üblicherweise von links. Die Zuführung kann nach dem Austausch einiger Teile auch von rechts erfolgen. Die Patronen werden bei der Rückwärtsbewegung des Verschlusses von einem Patronenauszieher nach hinten aus dem Gurt gezogen. Eine Steuerkurve drückt den Patronenauszieher nach unten, wodurch die Patrone in einen T-förmigen Schlitz in der Stirn des Verschlusses geschoben wird. Nach dem Abfeuern drückt die nächste Patrone die leere Hülse nach unten aus dem Schlitz. Die Hülsen werden durch eine Öffnung im Gehäuseboden ausgeworfen. Das M2 schießt sowohl halb- als auch vollautomatisch. Die Einrichtung für halbautomatisches Feuer ist unkonventionell: eine Verschlusssperre fängt den Verschluss in der hinteren Stellung. Der Auslöser der Verschlusssperre befindet sich hinten am Gehäuse zwischen den Flügeln des Abzughebels. Um einen Einzelschuss abzugeben, betätigt der Schütze den Auslöser der Verschlusssperre, worauf der Verschluss vorschnellt und eine Patrone zuführt. Danach drückt der Schütze den Abzug. Um vollautomatisch zu schießen, drückt der Schütze den Auslöser der Verschlusssperre ein und legt diese durch Drehen fest. Dadurch wird die Verschlusssperre ausgeschaltet und der Verschluss läuft jedes Mal frei vor. Der Verschlussabstand muss beim M2 stets korrekt eingestellt sein; ansonsten kann es (bei zu kleinem Verschlussabstand) zu Zündversagern oder (bei großem Verschlussabstand) zu Hülsenreißern kommen. Anders als beim M1919A4 kann das Einstellen des Verschlussabstands bei eingebautem Lauf erfolgen; das Einstellen geschieht durch Ein- und Ausschrauben des Laufes in der Laufverlängerung. Die meisten M2 werden nicht direkt über den Spanngriff am Verschluss gespannt. Ein externer Spannhebel, der mit Hebelwirkung den hohen Anfangswiderstand der Spannbewegung überwindet, ist an praktisch allen manuell bedienten M2 montiert.

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